Autor

Beitrag

Andrakar

Board-Guru

  • »Andrakar« ist männlich
  • »Andrakar« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 251

Registrierungsdatum: 19. August 2013

Wohnort: Kronberg im Taunus

  • Private Nachricht senden

1

Freitag, 8. Mai 2015, 11:09

    Umbau auf werkzeugloses Stimmsystem

Hallöchen.

Mir geht ja nicht aus dem Kopf, eine Bodhran mit Inbusschlüssel-Tuning-Schrauben auf werkzeuglos umzubauen.

Häufig gehörtes Gegenargument: Zu wenig Abstand zum Rahmen, daher haben die werkzeuglosen einen zusätzlichen Innenring.

Anlässlich eines anderen Threads gerade wieder in Erinnerung gekommen: Die angewinkelten Mechaniken von Michael Vignoles' "Claddagh Angler", die allerdings nur einen sehr eingeschränkten Bereich ermöglichen.

Nunmehr habe ich auch etwas auf http://www.blackwoodwhistles.com gesehen, das ich Euch nicht vorenthalten möchte, da ich diese "umlegbaren" Griffe auch schon länger im Kopf habe.
Funktionsweise: Griff lässt sich jeweils um 90 Grad zu beiden Seiten kippen bzw. fürs Weiterschrauben dann um 180 Grad, und dann wieder hochstellen, so dass der Abstand kein Problem ist, da man nur jeweils nach "innen" gekippt schraubt. Das gleiche Prinzip gibt es ja schon lange bei manchen Schraubwerkzeugen, um unter ähnlich eingeschränkten Bedingungen arbeiten zu können.

Vielleicht weiß ja auch jemand, wie diese Schrauben heißen. Ideal wäre es ja, wenn man einfach nur die vorhandenen Inbus-Schrauben mit solchen in passender Größe ersetzen könnte. Etwa wie es seinerseit Christian bei den ersten werkzeuglosen HELs mit den Flügel-Schrauben tat.

Für diejenigen, die vielleicht auch mit dem Gedanken spielen...

__________________

2016er CL "Golden Maple", 2014er Prauß, 2008er/2014er Siepmann, 2005er/2011er MOS, 2005er/2017er RWE-TwinSkin, 1975er J&R Glen
(verkauft / verschenkt: 2 x Palisander, LL 2.0, BL 2.0, CL slim).

Andrakar

Board-Guru

  • »Andrakar« ist männlich
  • »Andrakar« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 251

Registrierungsdatum: 19. August 2013

Wohnort: Kronberg im Taunus

  • Private Nachricht senden

2

Freitag, 9. Dezember 2016, 20:13

    

So,

es hat ein Weilchen gedauert, aber Gal hat spezielle Stimmschrauben für mich gemacht.

Die obibe Lösung ging nicht, weil die Mechaniken bei meiner Ur-RWE und meiner Prauß noch näher am Rahmen und die Gewinde nur M4 sind, und er etwas "Luft" bei der Konstruktion brauchte, da wir die Bodhrans dann doch nicht zwischen Spanien und mir hin- und herschicken wollten.

Daher nahm er eine Lösung mit durchschiebbaren Querstangen, deren Spiel durch oben eingeschraubte Madenschrauben eingestellt werden kann:



So sieht das dann in der Prauß aus:



Und so in der HEDwitschak:



Funktioniert prima, wenn man eine Einschränkung akzeptiert:
Mit diesen Schrauben kann man das Fell auf einer relativ tiefen Stimmung halten, wenn es durch Feuchtigkeit oder Wärme strammer oder schlaffer wird.
Für ein starkes Hochstimmen wird man aber nicht genügend Kraft wie mit einem Inbusschlüssel möglich aufbringen können.

Greetz,

Andreas
__________________

2016er CL "Golden Maple", 2014er Prauß, 2008er/2014er Siepmann, 2005er/2011er MOS, 2005er/2017er RWE-TwinSkin, 1975er J&R Glen
(verkauft / verschenkt: 2 x Palisander, LL 2.0, BL 2.0, CL slim).
  • Zum Seitenanfang
  • Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Andrakar« (11. Januar 2017, 19:59)   

Tippermaker

Board-Guru

  • »Tippermaker« ist männlich

Beiträge: 349

Registrierungsdatum: 19. Oktober 2007

Wohnort: Deep down in Bavaria

  • Private Nachricht senden

3

Samstag, 10. Dezember 2016, 09:40

    

Moin!

Auch hier kann ich die Bilder mit den Schrauben sehen, die beiden letzten mit den Trommeln allerdings leider nicht!

Stevie
__________________
"Und sie drehen sich doch!!!" www.tippermaker.eu

Andrakar

Board-Guru

  • »Andrakar« ist männlich
  • »Andrakar« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 251

Registrierungsdatum: 19. August 2013

Wohnort: Kronberg im Taunus

  • Private Nachricht senden

4

Samstag, 10. Dezember 2016, 10:12

    

Danke. Nu aber.
__________________

2016er CL "Golden Maple", 2014er Prauß, 2008er/2014er Siepmann, 2005er/2011er MOS, 2005er/2017er RWE-TwinSkin, 1975er J&R Glen
(verkauft / verschenkt: 2 x Palisander, LL 2.0, BL 2.0, CL slim).

madadh

Forums-Nachwuchs

  • »madadh« ist männlich

Beiträge: 24

Registrierungsdatum: 10. Juli 2016

Wohnort: bei köln

  • Private Nachricht senden

5

Samstag, 10. Dezember 2016, 13:01

    

sieht interessant aus.

mir gefällts optisch nicht so gut, da bleibe ich lieber bei meinen inbusschrauben. so oft muss ich ja während des spielens nicht um- bzw. nachstimmen.
was mir auch nicht so toll gefällt ist, dass dann bei einigen schrauben der stift in den raum hineinragt. bleibst du dann nicht ab und an hängen?
mehr kraft zum hochstimmen bekommt man mit einem verlängerungsröhrchen hin, das im normalen bereich dann da lagern muss, wo früher der inbusschlüssel war.
danke fürs teilen. :thumbup:

Andrakar

Board-Guru

  • »Andrakar« ist männlich
  • »Andrakar« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 251

Registrierungsdatum: 19. August 2013

Wohnort: Kronberg im Taunus

  • Private Nachricht senden

6

Samstag, 10. Dezember 2016, 17:55

    

Moin.

Beim Bild der HED ragen die Stifte in den Raum hinein, um die Funktionsweise zu veranschaulichen.
Normalerweise stelle ich sie alle parallel zum Rahmen und die Stifte mittig wie im Bild der Prauß.
Schließlich reden wir über maximal eine halbe Drehung mehr oder weniger. Nur für extrem fein stimmende Leute (ich sicher nicht) ragt dann evtl. eine in den Raum.

Optisch ist es Geschmacksfrage, ob einem schwarze Plastiksterngriffe (an denen ich auch manchmal hängen bleibe) besser gefallen als gedrehtes Metall. Aber die Wahl stellte sich mir hier ja nicht.
Die Ästhetik einer normalen Inbusschraube vermag sich mir aber nicht zu enthüllen. Aber wir reden ja auch über die Innenseite. Manche Trommeln, auch meine, haben ja auch nur außen teure schöne Furniere und innen nicht.

Und nein, ich tausche sicher nicht ein Werkzeug gegen das andere (obwohl man ab und zu den Mini-Inbusschlüssel für die Madenschrauben braucht), in dem ich nun ein Verlängerungsröhrchen nehme. Ist doch kein Radwechselschlüssel. Aber technisch hast Du natürlich recht.
Zumal ich zumindest diese Trommeln ohnehin nicht besonders hoch stimmen möchte. Dazu habe ich welche mit Hirsch- oder jetzt auch Känguruhfell oder meine MOS. Für eine hochgestimmte "TopEnd-Bodhran" bzw. mit einem Fell mit hoher Vorspannung wäre diese Lösung daher wohl nichts, sondern eher für alte HEDs oder sonstige ältere Modelle, von denen man sich nicht trennen will.
;-)

Greetz,
Andreas
__________________

2016er CL "Golden Maple", 2014er Prauß, 2008er/2014er Siepmann, 2005er/2011er MOS, 2005er/2017er RWE-TwinSkin, 1975er J&R Glen
(verkauft / verschenkt: 2 x Palisander, LL 2.0, BL 2.0, CL slim).
  • Zum Seitenanfang
  • Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Andrakar« (14. Dezember 2016, 09:13)   

  • »Rolf Wagels« ist männlich

Beiträge: 4 548

Registrierungsdatum: 9. Juni 2002

Wohnort: 31535 Neustadt

  • Private Nachricht senden

7

Montag, 12. Dezember 2016, 16:32

    

Moin
hmm, ich finde ja, es muss das Ziel eines jeden Stimmsystems sein muss, den gesamten Tonlagenumfang einer Trommel abzudecken. Daher finde ich es etwas komisch, wenn ich damit nicht richtig hoch stimmen kann?!
Wenn ich mir die Bilder anschaue, hätte ich auch Angst, dass da was klappert, aber ich nehme an, das tut es nicht...
Grüße
Der Rolf

Andrakar

Board-Guru

  • »Andrakar« ist männlich
  • »Andrakar« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 251

Registrierungsdatum: 19. August 2013

Wohnort: Kronberg im Taunus

  • Private Nachricht senden

8

Montag, 12. Dezember 2016, 17:00

    

Moin Rolf.

Also Klappern tut da gar nichts. Besonders weil man mit den Madenschrauben, unter denen noch kleine Gummischeiben sind, die eigentlichen Hebel so "einklemmt", dass sie sich gut bewegen und durchschieben lassen, aber eben nicht klappern.

Vom Stimmen war ich auch etwas überrascht, dass der Kraftaufwand schnell sehr hoch wird, wenn man wirklich hoch stimmen will. Das war ich weder von Stern- noch von Rändelschrauben gewohnt.
Und selbst wenn ich es ja nicht will, bin ich ja auch durchaus der Typ "wenn ich aber wollte, sollte es auch gehen". Für Neukonstruktionen also sicher keine Alternative.

Jede andere Lösung (von Christian) hätte wohl einen neuen Stimmrahmen erfordert. Was nicht nur eine Frage der Kosten ist, sondern auch den Klang verändern würde, da dieser garantiert nicht exakt dort am Fell anliegen würde, wo es das Fell jetzt bald 12 Jahre gewohnt ist.

Stimmschrauben-Lager unterfüttern und am Stimmrahmen Verstärkungen anbringen, um genügend Abstand zum Rahmen für Sternschrauben zu gewinnen, war auch noch eine alternative Idee.

Aber in diesem Fall war es halt der "beste Kompromiss" zwischen Preis und Ergebnis. Für 5 Euro pro Schraube (plus Versand aus Spanien) habe ich jetzt eine werkzeuglose Lösung, die nicht den Klang beeinträchtigt und im Rahmen meiner überwiegenden Stimmaktivitäten für diese Trommeln völlig ausreichend und praktisch ist.

Ich hab weder die Prauß (die dann schnell etwas blechern klingt) noch die alte RWE (die dann nicht mehr so bassig warm klingt) jemals wirklich höher gestimmt.

Ähnlich würde ich das momentan bei meiner neuen CL Golden Maple sehen: Die hat, zumindest jetzt, wo sie noch neu ist, auch nur einen sehr schmalen Bereich, wo sie gut klingt (aber richtig gut!). Sie hat von Haus aus eine etwas höhere Vorspannung bzw. ist weniger flexibel. Nur etwas runter gestimmt, und sie wird "labberig"; nur etwas hoch gestimmt, und sie verliert jede Wärme. Auch die "halte" ich eigentlich nur in dieser einen Stimmung und gleiche Abweichungen davon aus.

Aber die hat ja Sternschrauben.

Ebenso wie meine MOS, die - völlig anders - ein extrem flexibles Fell hat, und sich in der Tat über einen erstaunlich weiten Bereich stimmen lässt. Obwohl ich auch da den Bereich "knapp über labbrig, schön tief" bevorzuge.

Aber Du kannst es gerne in Proitze mal ausprobieren: Mindestens eine der umgerüsteten Trommeln bring ich sicher mit.
Und einer wie Du wird die Dinger wahrscheinlich bis sonstwohin drehen. ;-)

Greetz,

Andreas
__________________

2016er CL "Golden Maple", 2014er Prauß, 2008er/2014er Siepmann, 2005er/2011er MOS, 2005er/2017er RWE-TwinSkin, 1975er J&R Glen
(verkauft / verschenkt: 2 x Palisander, LL 2.0, BL 2.0, CL slim).
  • Zum Seitenanfang
  • Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Andrakar« (20. Januar 2017, 21:13)   

  • »Rolf Wagels« ist männlich

Beiträge: 4 548

Registrierungsdatum: 9. Juni 2002

Wohnort: 31535 Neustadt

  • Private Nachricht senden

9

Montag, 12. Dezember 2016, 17:06

    

Moin
nun, die Golden Maple entwickelt sich noch und dann ist der "Spielraum" wesentlich größer.


Der hohe Kraftaufwand ist das Problem bei werkzeuglosen Stimmsystemen...daher gab es auch einige Prototypen, bis das jetzt bekannte Sternschraubensystem in der RWE 2005 etabliert wurde...sieht einfach aus, ist dann aber doch tricky ;)
Grüße
Der Rolf

Tippermaker

Board-Guru

  • »Tippermaker« ist männlich

Beiträge: 349

Registrierungsdatum: 19. Oktober 2007

Wohnort: Deep down in Bavaria

  • Private Nachricht senden

10

Dienstag, 13. Dezember 2016, 12:39

    

UUUUND nicht vergessen, dass ein Fell, das 12 Jahre am Stimmrahmen "klebt", dies dann auch gerne mal tut!!!
Dies wiederum erhöht selbstverständlich die Kraft beim Stimmen bzw. verhindert es manchmal sogar!
Also: Hin und wieder mal das Fell locker machen und prüfen ob es da schon eine feste Verbindung gibt!!!


Es grüßt
der Stevie
__________________
"Und sie drehen sich doch!!!" www.tippermaker.eu

Andrakar

Board-Guru

  • »Andrakar« ist männlich
  • »Andrakar« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 251

Registrierungsdatum: 19. August 2013

Wohnort: Kronberg im Taunus

  • Private Nachricht senden

11

Dienstag, 13. Dezember 2016, 16:34

    

Stevie,

da hast Du völlig recht mit. Aber da achte ich schon drauf.

Ab und an wird komplett entspannt und auch dort gereinigt.
Ich habe eher die Befürchtung, dass die Sämischleder-Streifen meiner RWE und MOS mit der Zeit härter und eventuell sogar "bröckelnd" werden. Obwohl es sich ja nicht um Kunstleder handelt, bei dem dieser Effekt durch das Verflüchtigen der Weichmacher auftritt.

Und nichts gegen Handschweiß, aber alle paar Jahre hole ich den ganzen damit verbundenen Dreck auch mit reichlich Handcreme und Rubbeln wieder raus aus den Fellen, bevor mir das dann doch zu unhygienisch wird.

Greetz,

Andreas
__________________

2016er CL "Golden Maple", 2014er Prauß, 2008er/2014er Siepmann, 2005er/2011er MOS, 2005er/2017er RWE-TwinSkin, 1975er J&R Glen
(verkauft / verschenkt: 2 x Palisander, LL 2.0, BL 2.0, CL slim).
  • Zum Seitenanfang
  • Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Andrakar« (14. Dezember 2016, 09:19)   

Ramos

Insider

  • »Ramos« ist männlich

Beiträge: 55

Registrierungsdatum: 6. Juli 2011

Wohnort: Essen

  • Private Nachricht senden

12

Dienstag, 13. Dezember 2016, 19:14

    

Habe ich da richtig gelesen?
RWE und Sämischleder?

Andrakar

Board-Guru

  • »Andrakar« ist männlich
  • »Andrakar« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 251

Registrierungsdatum: 19. August 2013

Wohnort: Kronberg im Taunus

  • Private Nachricht senden

13

Dienstag, 13. Dezember 2016, 19:29

    

Moin.

Im Februar 2005, in der Entstehung der RWE war das noch so.

Greetz,
Andreas
__________________

2016er CL "Golden Maple", 2014er Prauß, 2008er/2014er Siepmann, 2005er/2011er MOS, 2005er/2017er RWE-TwinSkin, 1975er J&R Glen
(verkauft / verschenkt: 2 x Palisander, LL 2.0, BL 2.0, CL slim).

  • »Rolf Wagels« ist männlich

Beiträge: 4 548

Registrierungsdatum: 9. Juni 2002

Wohnort: 31535 Neustadt

  • Private Nachricht senden

14

Mittwoch, 14. Dezember 2016, 09:28

    

Moin
Das ist eine RWE vor der roten RWE, wie ihr sie kennt. Noch nicht mal ein Vorserienmodell, sondern eine ganz andere Trommel.
Grüße
Der Rolf

Andrakar

Board-Guru

  • »Andrakar« ist männlich
  • »Andrakar« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 251

Registrierungsdatum: 19. August 2013

Wohnort: Kronberg im Taunus

  • Private Nachricht senden

15

Mittwoch, 14. Dezember 2016, 09:49

    

Moin.

Kleine Zitate-Sammlung zur Historie der RWE und den werkzeuglosen Schrauben und der Nachrüstung.


Rolf Wagels:

Zitat

Montag, 11. Oktober 2004, 16:20

RWE -

Moin
nun ist es soweit und ich möchte Euch die erste "Rolf Wagels Edition" von Bodhranmaker Christian Hedwitschak vorstellen. Die Trommeln sind nach meinen Wünschen und Vorstellungen gefertigt, in der gewohnten Hedwitschak Qualität.


Zitat

Alle RWEs sind Single Skins, haben eine ausgezeichnete Fellqualität wurden von mir mit einem schwarzen Tape getapt, um den Klang abzurunden. Danach haben Sie in der Blindverhörung keinen Unterschied zu meiner O'Kane ergeben !!


Zitat

Der große Unterschied zur O'Kane ist natürlich das Fell, es handelt sich bei der RWE um ausgewählte Felle von Christian, während Seamus ja Lambeg-Felle verbaut.


Zitat


Freitag, 18. Februar 2005, 11:58

Moinsen
die Leute in Proitze durften ja schonmal schauen, auch hier der Hinweis:
Es gibt neue RWEs.
Mal in Mahagoni, mal in Birne, mit der 5er Nagelung von Christian und excellenten Fellen. Schön dünn, trotzdem leckerer Bass und kanckige Höhen.


torturethegoat:

Zitat

Freitag, 1. April 2005, 15:30


Hi Rolf!


Zitat

Zitat Original von Rolf Wagels

Ihr seht: Ein mit den Fingern stimmbares System, welches auch (wegen der zarten Frauenhände ;) ) mit einem Imbusschlüssel zu betreiben ist. Angeregt durch Robs (Metloef) Fingerschraubensystem.


Sind denn wohl die alten Hedwitschaks mit dem System "nachrüstbar" ?

Gruß Michael



bodhranmaker:

Zitat


Freitag, 1. April 2005, 20:52

neues Stimmsystem

Also: diese kombinierten Schrauben (Flügel/Inbus oder Kreuzschlitz, wie sie wohl bei den neuen RWEs werden)
werden nur bei meinem neuen Stimmsystem verwendet werden. Es ist eine von drei Varianten:
1. DSDT (double skin double tuning) seit Nov 2004
2. die neue High End line (RWE)
3. Überraschung *g* (Rolf hats schon gesehen, also nicht nur Spekulation *ggg*)

Thema nachrüsten:

Sieht gut aus. Es gibt Thumbnails die nicht so viel Platz brauchen wie die von Rob.
Rob versucht was für mich zu finden, da es das bei uns in good old Germany nicht gibt. In USA siehts besser aus.
Was ich aber anbieten kann: Kreuzschlitzschrauben zum Nachrüsten statt der kleinen Inbusse.]


Da habe ich dann sozusagen nach 12 Jahren aufgesetzt.

Die Entwicklung der RWE ist natürlich seitdem nicht stehen geblieben: Bereits im Mai 2005: Gebeizter Rahmen in Riegelahorn rot, Lambeg-Fell, Sternschrauben, später: Kompressorstimmrahmen, RWE kompakt, RWE change,...

Greetz,

Andreas
__________________

2016er CL "Golden Maple", 2014er Prauß, 2008er/2014er Siepmann, 2005er/2011er MOS, 2005er/2017er RWE-TwinSkin, 1975er J&R Glen
(verkauft / verschenkt: 2 x Palisander, LL 2.0, BL 2.0, CL slim).
  • Zum Seitenanfang
  • Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Andrakar« (14. Dezember 2016, 10:27)   

Andrakar

Board-Guru

  • »Andrakar« ist männlich
  • »Andrakar« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 251

Registrierungsdatum: 19. August 2013

Wohnort: Kronberg im Taunus

  • Private Nachricht senden

16

Montag, 23. Januar 2017, 18:28

    

Moin.

Das mit dem Kraftaufwand hat mir keine Ruhe gelassen.
Gal hat zum einen die Spitzen konischer gemacht (erhöht den Druck auf den Stimmrahmen), sowie innerhalb der Grenzen des beengten Platzes die Köpfe etwas kräftiger und die Hebel etwas länger gemacht.
Dennoch bleibt die Wirkung begrenzt.
Auch wenn ich finde ausreichend.

Thomas' Bemerkung mit einer Verlängerung a la Wagenheber scheitert an der Rundung des Rahmens, der die Hebellänge begrenzt. Bei 180 Grad muss es zunächst ohne Verlängerung gehen. Und wer die ersten Grade nicht ohne schafft...
Außerdem wird die Kraft am Hebel schon ziemlich hoch, so dass bei Gewalt Schraubenbruch droht.

Daraufhin habe ich Gals Schrauben versuchsweise an modernen werkzeuglosen Systemen ausprobiert.
Und siehe da: Derselbe Wirkungsgrad wie bei den Stern- und Rändelschrauben.
Offensichtlich sind die modernen Stimmrahmen (und/oder Felle) auch leichter zu bewegen.
Zumal ich auch stets den Eindruck hatte, dass bei hohem Gegendruck deren Schrauben sich gegentlich auch mal wieder etwas ohne Zutun des Spielers herausdrehen.

Insofern bleibt Gals Modell etwas für diejenigen, die gerne preiswert und klangneutral auf werkzeuglos nachrüsten möchten und bereit sind die systembedingten Grenzen zu akzeptieren.

Greetz,

Andreas
__________________

2016er CL "Golden Maple", 2014er Prauß, 2008er/2014er Siepmann, 2005er/2011er MOS, 2005er/2017er RWE-TwinSkin, 1975er J&R Glen
(verkauft / verschenkt: 2 x Palisander, LL 2.0, BL 2.0, CL slim).
  • Zum Seitenanfang
  • Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Andrakar« (23. Januar 2017, 18:43)